Wie BMW neue Ideen für junge Leute umsetzt

Das Konzept: Lücke schließen mit Ansage

Trophy: Magnesiumteile, Sportfahrwerk, Easy-Ride-Clutch
Trophy: Magnesiumteile, Sportfahrwerk, Easy-Ride-Clutch

BMW hat mit dem Ende der G 310 GS ein Problem geschaffen – und mit der F 450 GS Trophy die Antwort gleich mitgeliefert. Die Münchner wollen nichts weniger als die erste echte GS für den A2-Schein: keinen abgespeckten Einstiegscompromiss, sondern ein vollwertiges Adventure-Motorrad mit dem kompletten GS-Erbanspruch. Zielgruppe ist dabei jeder, der es werden könnte – Fahranfänger, Wiedereinsteiger, Zweitmaschinen-Sucher. Das klingt nach Marktforschung, und das ist es wohl auch. Die Trophy-Variante setzt dabei noch einen drauf: Magnesiumteile, Sportfahrwerk, Easy-Ride-Clutch und Rally-Windschild sollen das Konzeptfahrzeug in die Serie retten. Das gelingt optisch gut, und die Verarbeitungsqualität wirkt auf den ersten Blick dem Markennamen angemessen – auf den zweiten Blick jedoch ist die Konkurrenz aus Fernost bei Finish und Ausstattungsumfang für deutlich weniger Geld nähergekommen, als BMW lieb sein kann. Mit 7.990 Euro (die BMW-G-Modelle wie XChallenge kosteten zur Markteinführung 2006/2007 noch 9.000 €) für die Trophy bewegt man sich klar im Premiumbereich der Mittelklasse – ob der Aufpreis gegenüber Kawasaki, CFMoto oder Aprilia allein durch das Roundel gerechtfertigt ist, wird die Praxis zeigen.

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