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E-Intermot (ESK) Eröffnung 2036 in Köln durch Kanzlerin Baerbock

Nach dem Verbrenner-aus fiebert die durchweg verjüngte 2-Rad-Fangemeinde der Eröffnung des Elektrischen Salons entgegen.

Wir erinnern uns: seit 2030 ist Europa klimaneutral. Verbrenner sind verboten, die Ostfriesischen Inseln sind Geschichte – abgesoffen Ende der 20er Jahre. Das hatte Folgen.

Alle Motorradhersteller, die bis dato keine Elektrosparte hatten, existierten kurz darauf nicht mehr. eFuels hatten sich als Flop erwiesen, weil viel zu teuer. Nur etwas für historische Porsche-Fahrer, auf abgesperrten Terrain. Wasserstoff konnte nie ausreichend produziert werden: weil nach den chronischen Klimakrisen der 20er Jahre an keinem Ort der Welt ausreichend Wasser und Sonne zugleich vorhanden war.

Neubauer: E-Motorräder müssen endlich gefördert werden, am besten aus den Boni der Green Economy

Umweltministerin L. Neubauer (39) und Green-Economy Staatssekretär Bjane Mädel (68) wohnen der Zeremonie des elektrischen Salons bei, hatten aber kein Mandat zur Eröffnungsrede. Altkanzler Harbeck (67), auf der Ehrentribüne, hatte sich zur Ruhe gesetzt und arbeitet als ‚Berater‘ bei seinem neuen Arbeitgeber, der königlichen LNG Gesellschaft der Emirate (von denen die deutsche Industrie seit 2023 abhängig ist). Vor seinem Tode (2030) sagte Gerhard Schröder noch zu Habeck: „Junge, hätte ich gewusst, was mal aus Dir wird, wir hätten uns damals in den 20ern prächtig verstanden“).

Aus der Baerbock–Eröffnungsrede des Elektrischen Salons in Köln (ESK):

„Äh, wir eröffnen nun diese Ausstellung der Zweirad-, äh Innovation und freuen uns, dass sie, äh, nahezu emissionsfrei ist! Wir haben hart daran gearbeitet, mit unserer feministischen Umweltpolitik, dass alle Harleys, BMWs, KTM’s und Japaner mit Verbrennungsmotor nun endlich von den Straßen dieses freien, regel- und wertebasierten Landes verschwunden sind!“

In der Zwischenzeit sind einige überdachte Zonen und Offroad-Parks für Oldtimer entstanden. Einigen nahmen sogar das Angebot des ADOC (Allgemeiner Deutscher Oldtimer Club) wahr, mit ihrem Oldtimer auf Rente zu gehen und in einer entsprechenden Anlage zu residieren.

Andere ‚Verbrenner-Angehörige‘ dürfen in abgesperrten Zonen ihr alten Verbrenner durch eine Luftschleuse in hermetisch CO₂-dichten Parks besuchen. Besuchszeiten und der Gebrauch sind stark reglementiert.

Während Baerbock symbolisch mit einer holografischen Schere das digitale rote Band durchschneidet, wird die Ausstellung eröffnet.

Was sagen uns die neuen Bikes und Hersteller der ESK? Nun, zunächst ist festzustellen, dass Kawasaki und KTM hier nicht mehr ausstellen. KTM hatte den Anschluss besonders in den Klassen MotoGP, Moto2 und Moto3 verpasst und wurde von CF-Moto komplett übernommen. Heute ist KTM der Name einer CF-Marke, die Offroad Elektro-Motorräder in Indien und China herstellt. Kawasaki hat sich wieder auf elektrische Flugzeuge und Rüstungsgüterproduktion (hier sind Verbrenner noch erlaubt) konzentriert und sich damit aus der Zweiradbranche verabschiedet.

Mehrere 10tausend junger Fans der Elektrozweiräder sind heute gekommen, um die Produkte dieser neuen Branche zu bestaunen. Uns fällt auf, dass die Eltern dieser Kinder nicht hier sind.


Wissing (VW / M/P-Konzern)

Hier zwei Neuvorstellungen, die wir uns herausgesucht haben: Ducati-Energica stellt die neue Foton 1 mit Warp-Antrieb vor. Die meisten von Ihnen werden es ja mitbekommen haben, dass dieser reibungslose Antrieb gegen den starken Widerstand der Reifenindustrie durchgesetzt wurde. Die Foton1 besitzt keine Räder mehr und zieht damit erstmalig gleich mit den 30 Millionen in Deutschland zugelassenen Warp-Autos, die ähnlich wie damals Hoovercrafts, nun aber lautlos, durch die Straßen schweben. Den Straßenbau in Mitteleuropa hat das insofern revolutioniert, als kein Asphalt, keine Bitumen, oder kein (ohnehin verbotener) Beton mehr nötig ist, um Verkehrswege zu bauen, respektive zu markieren, wie man heute sagt. VW-Mercedes-Porsche Chef V. Wissing twitterte dazu: „Ein kleiner Schritt für den Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Umwelt!“

Die Foton1 von Ducati-Energica wird also im Analogbetrieb von einem Wasserstoff-Elektromotor mit Automatik-Visco-Warp-Kupplung angetrieben, ehe die schnelle Fahrstufe eingelegt wird. Fans der Marke sprechen von sagenhaften Schräglagen-Möglichkeiten, ohne dass jemals die Gefahr einer Kollision besteht. Entsprechende passive Features sind serienmäßig eingebaut.

Wir haben es immer gesagt: Es muss Anreize geben, ein E-Motorrad zu kaufen. Also, wer kümmert sich drum?

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Kommentar von Peter M. |

"Lasst uns Deutschland gemeinsam verenden!"

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