von Markus Golletz (Kommentare: 0)
Entfield Flying Elektro Flea
Alles Gute für 2026 wünscht die Redaktion Motorradreisefuehrer.de!
Royal Enfield Flying Flea S6 – Elektro-Scrambler mit Geschichte
Die Flying Flea S6 ist Royal Enfields zweites Elektromotorrad und orientiert sich am Scrambler-Design der 1980er Jahre. Der Name stammt von den leichten Royal Enfield Motorrädern, die im Zweiten Weltkrieg per Fallschirm abgeworfen wurden.
Der E-Motor mit etwa 11 kW (entsprechend A1-Führerschein) sitzt vor der Schwinge und treibt per Kette das Hinterrad an. Die Reichweite liegt bei rund 100 bis 120 Kilometern, geladen wird über eine normale Haushaltssteckdose. Das Gewicht bewegt sich zwischen 100 und 110 Kilogramm. Zwei Versionen werden angeboten:
C6 – Retro-Café-Racer: Die C6 zeigt eine markante Trapez-Gabel aus geschmiedetem Aluminium und fährt auf 19-Zoll-Aluminiumgussrädern. Ein Riemenantrieb sorgt für leisen, wartungsarmen Vortrieb. Die Zweiersitzbank macht sie alltagstauglich, der Doppelschleifenrahmen aus Aluminium trägt die Batterie im Magnesiumgehäuse als tragendes Element. Technisch bietet die C6 fünf Fahrmodi, Kurven-ABS, Traktionskontrolle, Tempomat und Rückwärtsgang. Der 3,5-Zoll-TFT-Touchscreen mit Qualcomm-Chip ermöglicht Navigation, Sprachsteuerung und Remote-Verriegelung.

S6 – Urban Scrambler: Die S6 teilt sich die Plattform mit der C6, setzt aber auf Scrambler-DNA: 19-Zoll-Vorderrad und 18-Zoll-Hinterrad mit Speichenfelgen, USD-Gabel, längere Federwege und Kettenantrieb. Die schmale Enduro-Sitzbank und sechs Fahrmodi mit dediziertem Off-Road-Modus machen sie geländetauglicher. Auch hier gibt es Kurven-ABS mit Abschaltfunktion, Traktionskontrolle und das gleiche Connected-Paket wie bei der C6.
Die S6 fährt auf 19-Zoll-Vorderrad und 18-Zoll-Hinterrad mit Speichenfelgen, eine USD-Gabel und schlanke Enduro-Sitzbank unterstreichen den Scrambler-Charakter. Das Batteriegehäuse aus Magnesium mit Kühlrippen ist tragender Teil des Aluminiumrahmens. Der E-Motor sitzt vor der Schwinge und treibt per Kette das Hinterrad an. Konkrete Angaben zu Reichweite, Ladezeit und Gewicht hat Royal Enfield noch nicht veröffentlicht. Das Batteriegehäuse aus Magnesium mit Kühlrippen ist tragender Teil des Aluminiumrahmens.
Technisch bietet die S6 sechs Fahrmodi mit dediziertem Off-Road-Modus, Traktionskontrolle, abschaltbarem Schräglagen-ABS und einen 3,5-Zoll-TFT-Touchscreen mit 4G-, Bluetooth- und WLAN-Anbindung. Marktstart Ende 2026, Auslieferung ab Anfang 2027.
Wir nehmen eine realistische Reichweite von 95 km an. Die Ladetechnik umfasst LFP-Batteriezellen und C6 mit DC-Schnellladung via CCS2-Adapter. Die FF.S6 setzt primär auf alltagstaugliche AC-Ladung (z. B. 220 V/3,3 kW) mit optionaler Schnellladung, jedoch nicht auf hochleistungsstarke Ultra-Fast-Charging-Systeme. Genaueres zu den Ladeleistungen und der Standardausstattung wird mit den finalen technischen Daten im Laufe des Markteintritts Ende 2026 erwartet.
- Mehr Informationen: flyingflea.royalenfield.com oder unter motorcycledekho.com (Engl).
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