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Kommentar von Peter M |

Motorrad- und sonstige "Abenteuerreisende" gibt´s wie Sand am Meer.
Viele von ihnen haben ihren "großen Auftritt" bei YouTube, Facebook, Instagram und Co.
Die Meisten produzieren nur mit Verlaub "langweiligen Mist, aber einige wenige sind auch richtig erfolgreich. Allein hier in Köln mindestens drei.
Wichtiger als die Reise selbst ist wie man sie präsentiert/vermarktet.
Da muss es dann aber schon gleich herausragend sein... der höchste Pass, die längste Straße, die gefährlichste Reise... aus einem verstauchten Knöchel wird der fast gebrochene Fuß, aus einem dämlichen Umfaller mit dem Mietroller ein #Motorradunfall/Krankenhaus/verletzt!
Wenn man vor der Reise Erfahrung als Red./Journalist hat und die entsprechenden Verbindungen... ein Riesen-Vorteil.
Wenn man dann noch gleich Sponsoren am Start hat und eine fette Reisekasse... perfekt.
Zu zweit Reisen ist ein Riesen-Vorteil. Einer fährt, der andere filmt!
Oder man hat gleich ein komplettes Filmteam mit Begleitbus und Motorrad-Anhänger... da kann man dann auch bequem von einem Drehort zum anderen... ;-)
Sieht man ja fast nicht im TV und immer ohne Handschuhe fällt auch keinem auf!

PS: Natürlich bin ich neidisch! ;-)

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Stark Future: Vom Offroad-Nischenpionier zum globalen Elektro-Motorradhersteller

Im Interview gibt CEO Anton Wass, 46, seltene Einblicke in die Ambitionen und die aktuelle Lage seines Unternehmens. Der Schwede, der bereits mit 16 Jahren den europaweit größten Offroad-Zubehörhändler 24MX mitgründete, verfolgt mit Stark Future eine klare Botschaft: Nicht das Elektrische steht im Vordergrund, sondern das schlicht bessere Motorrad. „Unsere Kunden kaufen unsere Maschinen, weil sie besser sind als die besten Verbrenner. Dass sie nachhaltig sind, ist nur ein kleiner Bonus."

Wachsende Marktpräsenz

Die Zahlen sprechen zunehmend für sich: Allein in Deutschland hat Stark nach Markteinführung des Enduro-Modells EX Anfang 2025 rund 1.000 Maschinen verkauft – das entspricht einem Marktanteil von 50 Prozent im Sportenduro-Segment. Das Unternehmen produziert in Barcelona mit 350 Mitarbeitern, darunter 100 Entwicklern mit Hintergründen aus der Motorradindustrie, dem Hypercar-Bereich und der Formel 1. Die Expansion in die USA und Australien ist konkret geplant.

Auf dem Weg zur Profitabilität

Finanziell nähert sich Stark Future der Gewinnschwelle: 2025 soll erstmals durchgehend profitabel gewirtschaftet werden. Größter Einzelaktionär bleibt Gründer Wass, zweitgrößter Anteilseigner ist Eicher Motors, die Muttergesellschaft von Royal Enfield.

Roadmap weit über Offroad hinaus

Besonders brisant für Straßenmotorrad-Enthusiasten ist der Ausblick auf kommende Modelle. Nach der bereits Ende 2025 eingeführten Supermoto Varg SM plant Stark Future den Einstieg in gänzlich neue Segmente. Als erstes Straßenmodell ist die ÄLG angekündigt – ein Adventurebike in der 800-cm³-Klasse. Darauf folgt die LO, ein Straßenmodell auf Basis der ÄLG, sowie die GIMLI, ein leichtes E-Motorrad für den asiatischen Markt in der 100- bis 500-cm³-Klasse.

Reichweite: Die entscheidende Frage

Wass räumt ein, dass Reichweiten von rund 160 km, wie sie Konkurrenzmodelle wie die Harley-Davidson LiveWire im Landstraßenbetrieb erzielen, für den Markt nicht ausreichen – und behauptet gleichzeitig, Stark habe das Reichweitenproblem bereits technisch gelöst. Details will er zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht nennen. Eine großspurige Ankündigung – oder ein echter Durchbruch? Das dürfte die spannendste offene Frage rund um die Marke bleiben.

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