von Markus Golletz (Kommentare: 0)

Test: Nikon Z5 II auf Motorradreisefuehrer.de

Test-Ankündigung: Nikon Z5 Mark II – der Vollformat-Einstieg im Praxischeck

Passend zur kommenden Reisesaison steht ein neuer Test bei uns an: die Nikon Z5 Mark II. In den nächsten Wochen nehmen wir die Kamera mit auf Tour und prüfen, ob sie sich im Motorradreise-Alltag – Vibrationen, Staub, wechselndes Licht, spontane Motive vom Sattel aus – bewährt. Hier zum MR-Test der ersten Version: Z5.

Nikons Abbildungsqualität und Picture-Styles gefallen auf Anhieb. Nun hat Nikon auch immer mehr Features aus der reinen Profiliga beigesteuert, sodass gar kein Anfänger Vollformatkamera 'Nachteil' mehr gegeben ist. Schulterdisplay fehlt, aber sonst ist fast alles da, was die Großen haben, auch der sehr gute Bildstabilisator.

Getestet wird die Z5 II mit drei Objektiven:

  • NIKKOR Z 14–30 mm f/4 S – für Weitwinkel-Landschaften und beengte Motive unterwegs
  • NIKKOR Z 28–400 mm f/4–8 VR – als Reisezoom-Allrounder für den Alltag auf Tour
  • NIKKOR Z MC 105 mm 1:2,8 VR S – für Makro- und Detailaufnahmen

Ergänzend werfen wir vielleicht auch einen Blick auf das Zusammenspiel mit dem Nikon Speedlight SB-500.

Erscheinungsdatum

Nikon hat die Z5 II am 3. April 2025 vorgestellt, Marktstart war noch im selben Monat. Einstiegspreis für das Gehäuse: rund 1.899 Euro (Gehäuse), in den USA wurde die Kamera mit 1.696 US-Dollar gelistet.

Was sich gegenüber der Z5 (Mark I, 2020) ändert

Auf dem Papier ist der Sprung deutlich – wir werden das in der Praxis nachprüfen:

  • Prozessor: EXPEED 7 (wie in Z9 und Z8) statt EXPEED 6 – spürbar mehr Rechenleistung für Autofokus und Bildverarbeitung.
  • Autofokus: KI-gestützte Motiverkennung (9 Motivarten wie bei Z9/Z8), Fokussierzeit laut Nikon rund ein Drittel der Z5, zusätzlich neuer AF-A-Modus und 3D-Tracking.
  • Serienbild: bis zu 14 B/s (mechanisch/elektronisch) statt 4,5 B/s bei der Z5 – ein Wert, der für Actionfotos auf Reisen relevant sein dürfte.
  • Video: 4K/30p ohne Crop (Z5: mit 1,7-fachem Crop), 4K/60p mit 1,5-fachem Crop, Full-HD bis 120 fps (Z5: max. 60 fps), intern aufzeichenbares N-RAW (12 Bit) und 10-Bit-HEVC – die Z5 war intern auf 8 Bit begrenzt.
  • Display: vollschwenkbarer Touchscreen mit 2,01 Mio. Bildpunkten.
  • Kartenslots: zwei UHS-II-SD-Slots.
  • Sonstiges: überarbeitete Ergonomie, verbesserter Wetterschutz, Nikon-Imaging-Cloud-Anbindung samt herunterladbarer „Imaging Recipes“, neue One-Touch-Picture-Control-Taste für Farbprofile in Echtzeit – auch beim Fotografieren.

Gewicht und Abmessungen bleiben mit rund 700 g nahezu unverändert – die Z5 II bleibt kompakt, packt aber deutlich mehr Technik aus der Profiklasse in dasselbe Gehäuse.

Was uns im Test interessiert

Ob sich die Verbesserungen bei Autofokus-Geschwindigkeit und Serienbild auch unterwegs auszahlen, wie robust das Gehäuse bei Fahrtwind, Regen und Vibrationen bleibt und ob das Trio aus Weitwinkel-, Reisezoom- und Makro-Objektiv ein stimmiges Set für unterschiedliche Reisesituationen ergibt, klären wir im ausführlichen Test. Auch das Zusammenspiel mit dem SB-500 nehmen wir uns dabei vor, sofern es zeitlich passt. Wie gewohnt kritisch, ohne Marketing-Brille.

Der vollständige Test folgt in Kürze auf motorradreisefuehrer.de.

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